Schwacke Liste


Mit der aktuellen Schwacke-Liste, kann bei gebrauchten Kraftfahrzeugen der ungefähre Restwert bestimmt werden. Zu verdanken haben wir diese Restwertbestimmung, dem ursprünglichen Editor, Hans W. Schwacke. Dieser veröffentlichte im Jahr 1957, die erste Schwacke-Liste auf dem deutschen Markt. Eine Sensation damals, ein fester Bestandteil heute. Da die Zeit nicht stehen bleibt, wird diese immerzu auf den neuesten Stand gebracht. Dabei werden der Kilometerstand, das Baujahr und die Ausstattung in Augenschein genommen und bewertet. Diese gilt für den privaten und gewerblichen Bereich. Eine Richtlinie die auch den Laien den tagesaktuellen Marktwert einfach und verständlich machen.

Wie sinnvoll und warum?
Die Schwacke-Liste gilt als das Nonplusultra in der Wertermittlung, ist aber kostenpflichtig. Im Zeitalter von Internet, sind die Daten in Form von Softwareappliaktionen jederzeit online verfügbar. Das gilt nicht nur für den PKW, sondern auch für Nutzfahrzeuge und Motorräder. Diese können kostenpflichtig abgerufen werden. Somit ist man als Verkäufer auf der sicheren Seite. Tagesaktuell werden die Preise ermittelt. Dabei kann sich auch der Käufe ein besseres Bild vom Zustand des Fahrzeuges machen. Gerade bei einer Sicherungsübereignung kann die genaue Wertbestimmung ermittelt werden. Das bevorzugen Kreditinstitute, um auf Nummer sicher zu gehen. Nicht jeder der ein Fahrzeug besitzt, kennt den Wert, auch dafür ist die Schwacke-Liste mehr wie sinnvoll. Für Fahrzeuge mit Sonderausstattungen, ist die renommierte Schwacke hoch angesehen. Denn diese steigern den Wert des Fahrzeuges.

Wie wird eine Schwacke-Liste erstellt?

Dafür stehen rund 700 Mitarbeiter zur Verfügung die eine Datenauswertung vornehmen. Daneben nimmt das Erfassen von Daten den größten Zeitaufwand. Um tagesaktuelle Angaben machen zu können, müssen diese über den Autohandel, Firmenpreislisten, sowie aus Tages- und Fachpressen erfasst werden. Hier werden Besitzumschreibungen, Stand- und Bestandszahlen und Neuzulassungen in die Datenbank eingegeben. Die Wert- und Preisinformation der einzelnen Kraftfahrzeuge, wird per Computer ausgewertet. So ergibt sich für jeden Fahrzeugtyp ein Mittelwert. Vorausgehend werden monatlich bis zu 700.000 Anzeigen registriert und verarbeitet. Das bedeutet, die Schwacke ermittelt den Durchschnittswert von Durchschnittsmodellen. Auch können regionale Unterschiede besser verdeutlicht werden. So zum Beispiel ist ein VW-Modell in Wolfsburg weniger Wert, da in dieser Region ein Überangebot besteht. Die Liste bezieht Sonderausstattung, Laufleistung und den Termin der Erstzulassung mit ein. Das kann über die Korrekturtabelle ermittelt werden. Die Schwacke-Liste steht somit Händlern wie Privatpersonen zur ständigen Verfügung.

Die Vorteile der Schwacke-Liste

Schnelle, einfache und kostenpflichtige Autowertermittlung Über 50 Jahre Erfahrung Tatsächlicher Marktwerk von neuen gebrauchten Fahrzeugen Ermittelt anhand der dreistelligen Postleitzahlenregion Bewertung ausdrucken, schafft Vertrauen für den Käufer Ein Muss vor jedem Gebrauchtwagenkauf Lohnt sich bei jedem Autokauf- und Verkauf Einfache und sichere Dateneingabe

Die Vorteile liegen klar auf der Hand, für Käufer und Verkäufer. Denn das Vier-Säulen-System basiert auf die aktuelle Marktsituation, Marktbeobachtung bei Angebots- und Nachfrage, statistischen Erhebungen, sowie er Befragung von Händlern. All diese Richtlinien vereinen sich zum aktuellen Tagespreis und geben prägnante Anhaltspunkte.

Die Nachteile der Schwacke-Liste

Die Nachteile liegen darin, dass nur Fahrzeuge erfasst werden, die nicht älter als 12 Baujahre sind. Eine Gesamtsituation des Fahrzeuges wird somit nicht miteinbezogen. Dies kann auch den Restwert verzerren. Sicherer ist eine Vorstellung des Fahrzeuges, bei der zuständigen Kfz-Werkstatt. So können zusammenfassend keine Verzerrungen in der Restbeurteilung entstehen. Denn die Schwacke ist nur eine grobe Richtlinie und kann durch eine professionelle Gebrauchtwagenbewertung sinnvoll ergänzt werden. Auch ist Schwacke-Liste kostenpflichtig

Fazit:

Die Schwacke-Liste ist und bleibt ein wichtiger Bestandteil in der Wertermittlung eines Fahrzeuges und gibt den sogenannten Richtwert an. Zu bedenken ist, das Beeinträchtigungen an Verschleißteilen und Lackschäden in der Bestandsaufnahme nicht mit berücksichtigt werden. Auch wird der aktuelle Zustand des Fahrzeuges nicht gewertet. Sonderausstattungen sind mithilfe der Schwacke in die Kalkulation einbezogen und bringendem Verkäufer bares Geld. Diese werden in Speziallisten der Schwacke abgerufen. Um einen genauen Wert über den Zustand und den Marktwert zu erhalten, sollte man immer die Werkstatt vor Ort aufsuchen. Die Schwacke-Liste ist aber zur ungefähren Einschätzung, die bekannteste Möglichkeit, schnell einen aktuellen Preis zu ermitteln. Dies macht die ständige Aktualisierung möglich. Ein Modus der zeitgerechte Schätzungen vorgibt, nachdem sich Händler wie Privatpersonen individuell richten können.

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